Über den Film

Wie kämpfen wir als behinderte Menschen für ein gutes Leben für alle?

Der Film begleitet chronisch Kranke, Taube, neurodivergente, und behinderte Menschen, die sich politisch engagieren, und lädt ein, sich dem Kampf anzuschließen. Ihr Widerstand richtet sich gegen Ausschluss im öffentlichen Leben und in politischen Bewegungen, und zeigt auf dass Behinderung nicht getrennt von Kolonialismus, Kapitalismus und Klimgerechtigkeit gedacht werden kann.

Wir sind dabei: In Räumen für Lernen und Vernetzung genauso wie in Lützerath, auf der Straße und bei Kletteraktionen. Wir lernen Ideen und Möglichkeiten kennen, um gemeinsam zugängliche, fürsorgliche Bewegungen aufzubauen, und Ableismus die Stirn zu bieten.

Zwischen persönlicher Erzählung, Momenten des kollektiven Widerstands und eindrucksvollen Natur- und Aktionsbildern entstehen Porträts von Menschen die etwas verändern. Wir geben nicht auf, denn niemand ist frei, solange nicht alle frei sind!

Kontaktiert uns über radicalresilience@riseup.net falls ihr eine Filmvorführung organisieren oder den Film ausleihen wollt! Einen Blogpost mit Hinweise und Ideen für Vorführungen findet ihr hier.

Lian und Delila machen seit vielen Jahren Filme über politische Bewegungen deren Teil sie sind. Beim letzten Film, “Radical Resilience” (2020), ging es um regenerativen Aktivismus. Durch Lians chronische Krankheit haben sie, wie viele andere erfahren, wie es ist aus Bewegungen rauszufallen und wie sich Ableismus anfühlt. Diese Erfahrungen haben sie dazu veranlasst, “Chronically Radical” zu machen.

Musik im Film:

Original-Soundtrack von Delila
Riosentí – Origen
Mariele Diehl ft Loki – Wolfsong

Deutsche Audiobeschreibung:

Geschrieben von Lian und Delila
Eingesprochen von Raúl Semmler
Deutsche Synchronsprechung von Gábor Fekete und Anonym

A film about resistance and empowerment