Wir koennen es selbst kaum glauben 🙂



Wir koennen es selbst kaum glauben 🙂



Wir freuen uns darauf, Ende Juni 2026 unseren Film über Behinderung und politisch sein veröffentlichen zu können! Es gibt viel zu erfahren über behinderten Widerstand und wie Orte, Gruppen und Bewegungen zugänglicher sein können.
Schreibt uns an wenn ihr eine Vorstellung organisieren moechtet!

Worum gehts?
Eine Reise zu verschiedenen Orten des Behinderungswiderstands und -aktivismus. Wie kämpfen wir als behinderte Menschen für ein gutes Leben für alle?
Der Film begleitet chronisch Kranke, Taube, neurodivergente, behinderte… Menschen, die sich politisch engagieren, und lädt ein, uns dem Kampf anzuschließen. Ihr Widerstand richtet sich gegen Ausschluss im öffentlichen Leben und in politischen Bewegungen. Sie kämpfen mit altbekannten und neu geschaffenen Mitteln, mit Parteipolitik, Online-Organisierung, Demos oder direkten Aktionen.
Wir sind dabei: In Räumen für Lernen und Vernetzung genauso wie in Lützerath, auf der Straße und bei Kletteraktionen. Wir lernen Ideen und Möglichkeiten kennen, um gemeinsam zugängliche Orte und Bewegungen zu bauen, und Ableismus die Stirn zu bieten.

Zugänglichkeit und Sprachen
Der Film ist mehrsprachig, hauptsächlich auf Deutsch, mit durchgehenden Untertiteln (bisher auf Deutsch und Englisch). Es gibt eine deutsche Audiobeschreibung. Eine englische Audiobeschreibung ist auch geplant sowie Dolmetschung in deutsche und vielleicht auch internationale Gebärdensprache.
Über uns
Lian und Delila machen seit vielen Jahren Filme über politische Bewegungen deren Teil sie sind. Beim letzten Film, “Radical Resilience” (2020), ging es um regenerativen Aktivismus. Durch Lians chronische Krankheit haben sie, wie viele andere, erfahren wie schwer zugänglich viele Bewegungen sind und wie sich Ableismus anfühlt. Diese Erfahrungen haben sie dazu veranlasst, “Chronically Radical” zu machen.
Schreibt uns gerne an wenn ihr eine Vorstellung organisieren wollt! ( radicalresilience@riseup.net )
Ein Paar weitere Hinweise und Ideen für Vorführungen: https://chronicallyradical.noblogs.org/de/post/2026/05/17/hinweise-und-ideen-fuer-vorfuehrungen-von-chronically-radical/







Wir haben jetzt 6 Jahre an diesem Film gearbeitet und dabei sehr viel von den Menschen darin gelernt. Wir hoffen durch diesen Film dieses Wissen weitergeben und Veränderungen anstossen zu können! Danke euch dass ihr uns dabei unterstützt!
Ein paar Sachen die uns am Herzen liegen:
Anregungen zum Barriereabbau bei der Vorführung
Uns ist wichtig dass der Film für möglichst viele Menschen zugänglich ist, darum haben wir eine Audiodeskription in deutsch, sowie fortlaufende Untertitel in deutsch und englisch erstellt. Wir hoffen dass wir auch noch eine Übersetzung in DGS hinbekommen.
Wir möchten auch dass er an den Orten und in den Gruppen wo er gezeigt wird Veränderungen bewirkt, darum bitten wir euch vor dem Zeigen gedanken zu machen wie ihr die Vorstellung zb für taube, blinde, neurodivergente, chronisch kranke, gehbehinderte Menschen zugänglich machen könnt. Z.B.:


Versucht die Veranstaltung für so viele behinderte Menschen wie möglich zugänglich zu machen, am besten mindestens für 2 Gruppen, das waere toll. Manches auf der Liste laesst sich auch mit wenig Aufwand und Geld umsetzen. Bei manchem kann mensch kreativ Loesungen finden. Es ist nicht immer möglich alles für alle zugänglich zu machen, Zugangsbedürfnisse widersprechen sich auch manchmal, aber das ist ein guter Anfang.
Wenn euch das nicht moeglich ist, zeigt den Film bitte trotzdem, vielleicht kann der Film dann was anstossen 🙂
Es ist sehr wichtig auf die Einladungen, eure Webseiten etc transparent aufzuschreiben wie zugänglich euer Ort und Veranstaltung für Menschen mit verschiedenen Behinderungen ist. Verteilt die Einladungen gerne auch an Orten wo behinderte Menschen erreicht werden können. Sie werden so oft ausgeschlossen, es ist Zeit dass sich das ändert!
Bitte unterstützt uns
Lian ist sehr schwer krank und wir müssen im Moment alle Medikamente und auch Assistenz selber organisieren und finanzieren. Das geht nicht ohne Unterstützung. Wir möchten dass alle den Film sehen können egal ob sie es sich leisten könnten oder nicht, deshalb wuenschen wir uns dass es wenn moeglich keinen festen Eintrittspreis gibt, aber wir bitten alle die es können uns zu unterstützen. Wenn ihr ein Projekt, Ort NGO etc seid die normalerweise ihre Referent*innen und Mitarbeitenden bezahlen dann überlegt mal ob ihr uns vielleicht etwas mehr geben könnt. Leben mit chronischer Krankheit ist sehr teuer. Wir würden uns jedenfalls sehr freuen und nur mit Unterstützung können wir auch den zweiten Teil fertig machen und den ersten noch zugänglicher machen. Sagt uns auch gerne Bescheid wenn ihr für uns einen Antrag bei der Stadt oder einer Stiftung etc stellen könnt.
Sagt auch gern Bescheid wenn ihr uns beim Film helfen wollt, z.B. englische Audiodeskription einsprechen, Untertitel in anderen Sprachen machen etc., das wuerd uns sehr freuen.

Nach dem Film
Wir haben auch überlegt wie ihr eine Diskussion oder einen Austausch nach dem Film moderieren könnt. Ihr könntet zb fragen was den Menschen im Raum für Barrieren begegnen und was sie sich wünschen würden. Wie betrifft und begegnet euch Ableismus?
Dann könntet ihr überlegen wie eure Gruppe/Bewegung zugänglicher sein könnte und nächste Schritte dahin überlegen.
Wir freuen uns sehr wenn ihr Vorstellungen organisiert und hoffen dass wir gemeinsam viel verändern können 🙂
Wenn ihr wollt koennt ihr uns auch gerne berichten wie es gelaufen ist, Lian kann das Bett nicht verlassen und der Film ist auch unsere Art zu reisen und in Verbindung zu bleiben.
Ich habe gerade „Black Disability Politics“ von Sami Schalk gelesen. Ich glaube dieses Buch ist unglaublich wichtig für aktivistische Gruppen und Bewegungen, und ich ermutige jede*n es zu lesen1! Bisher ist es nur auf Englisch erschienen, und deswegen wollte ich einige wichtige Punkte mit euch teilen. Sami Schalk befasst sich mit der Frage, wie das Thema Behinderung in Schwarzem Organisieren behandelt wurde, in der Vergangenheit wie auch heute. Um diese Rezension in Perspektive zu setzen: ich schreibe als eine weiße, queere nichtbinäre, neurodivergente und körperlich nicht-behinderte Person, geboren und wohnhaft im West-Europa.
Rezension und Kommentar zu „Black Disability Politics“ von Sami Schalk weiterlesen